Geburtstagswünsche an den Ehrenpräses

Es ist schon eine Weile her, dass Pfarrer Gottfried Werndle hier in Vilshofen als Kaplan und Präses unserer Kolpingsfamilie wirkte, aber noch immer besteht eine gute Verbindung zu ihm.

Deshalb besuchte ihn eine kleine Abordnung aus Vilshofen um ihm die besten Wünsche zu seinem siebzigsten Geburtstag persönlich zu überbringen.

Familien-Radltour 2020

Die Kolpingsfamilie ist zwar kein Sport- oder Radlverein, aber was bleibt einem über in so einem Ausnahme Jahr, in dem man Abstand halten soll und das am Besten im Freien?

Die Familien-Radltour mit geselligem Zusammensein (das geht auch mit Abstand) a bissl Sport und Bewegung und auch ein wenig Kultur hat aber schon Tradition in der Kolpingsfamilie Vilshofen. Heuer traf man sich an der Schiffsanlegestelle in Vilshofen um dann in Oberschöllnach abzubiegen und entlang der idyllischen Landschaft des Ohetals Richtung Donau-Ilz Radweg zu radeln. Nach einer morgendlichen Kaffeepause in Außernzell gings weiter nach Tittling zum Mittagessen. Leider setzte dort Regen ein. Längeres ausharren half auch nichts, die Regenwolke hatte sich in Tittling verankert. Aber wir sind ja Kolping, uns macht ein wenig Regen nichts aus. Weiter gings nach Kalteneck und dann entlang der Ilz und der Wolfsteiner Ohe zu unserem Tagesziel Schloss-Fürsteneck.

Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und wir bezogen Quartier. Es wurde uns sogar ermöglicht in der eigentlich wegen Renovierung geschlossenen Schloss-Kapelle einen Gottesdienst abzuhalten. Unser Noch-Präses, obwohl im Umzugsstress, besucht uns und zelebrierte die Messe.

Der Sonntag begann ganz gemächlich, wir hatten Zeit, da die Ilztalbahn erst für 13:00 Uhr gebucht wurde. Die Sonne schien wieder, einige gingen baden, andere ein wenig wandern oder radeln. Nach der Rückfahrt mit der Ilztalbahn und dem Radeln ließen wir den Tag noch gemeinsam am Stadtplatz in Vilshofen ausklingen.

Hier noch einige Bilder von der Natur um Kalteneck, Fürsteneck:

Abschied von Snethi

unser Präses Carl Christian Snethlage, auch liebevoll genann „Snethi“ oder kurz „CC“ verlässt uns nach 6 Jahren. Im Kaplansgarten gab er für uns eine Abschiedsparty.

Unser Snethi hat viele Eindrücke auf uns hinterlassen (und umgekehrt auch, wie er uns selber sagte). Andreas Kindermann hat es in einem Lied auf den Punkt gebracht. Lest selber (oder singt es, es geht nach der Melodie von Lucilectic „Weil ich ein Mädchen bin“.

Mir geht´s so gut weil ich katholisch bin“

Eine Hommage an Carl Christian Snethlage

Intro:

Gut katholisch, gut gebildet, immer freundlich, kompetent

1. Dort wo die Weißwurst noch ois fremde Rarität guit,
da stammt er her, unser Carl Christian,

da wo man sich mit Schokoprinten voll den Magn fuit,
aus Aachen kimmt er, unser Herr Kaplan.

Man segt na immer nur im blütenweißen Hemde,
sei Hosn schwarz, sei Meinung sowieso.

Er is im Pfarrverband scho lang nimmer der Fremde,
weil alle g´merkt haben, dass der Mo was ko.

Bridge: Und wenn im Fluss der Predigt, er sich bewegt im Kreis, dann denkt de ganze Kircha, ja, so is er halt, der Preiß. 

Refrain: „Mir geht´s so gut, weil ich katholisch bin. Weil ich kathooolisch bin.

Ich könnte vieles glauben, aber eines hat bloß Sinn, und das steht schwarz auf weiß im Katechismus drin.

Mit dem Papst ganz tief im Herzen geh ich froh durch dick und dünn,
weil ich kathoooolisch bin.“

Zwischenspiel: Gut katholisch, gut gebildet, immer freundlich, kompetent

2. Eam steht des Messgwand ebenso wia´s Narrenkapperl,
Er is doch wirklich eine Frohnatur,

möcht ma´n beschreiben, ja, dann passt auf eam koa Papperl,
trifft jede Tonart zwischen Moll und Dur.

Er überrascht uns jeds Jahr wieder auf der Bühne,
is abonniert auf durchgeknallte Rolln,

und steht am nächsten Tag mit völlig ruhiger Miene,
vor sei´m Altar wo alle ernst sei´soll´n.

Bridge: Wenn vor der Garderobe er brav ruaft: „Is wer nackt?“,
damit ned in Versuchung er dann g´führt wird, wenn er sagt:

„Mir geht´s so gut, weil ich katholisch bin…..

Zwischenspiel:

Gut katholisch, gut gebildet, immer freundlich, kompetent

3. I glaub, schee langsam werdn ma´alle di vermissen,
dei guate Laune und dei Fröhlichkeit.

Wenn du in Zwiesel bist, gell, nacha lass uns wissen,
wie´s dir im Woid drin geht, kimm, sei so gescheit.

Du wirst iatz ein´deckt werden mit Arbeit und mit Akten,
wirst fleißig vorg´stellt werden de wichtign Leut,

muasst di befassen dann mit tausenderlei Fakten,
hast vui Termine, oft ganz spaßbefreit.

Bridge: Und steht´s dir aa moi über, und denkst du: „Alles doof!“,
fahr über d´Rusel drüber und b´suach Kolping in Vilshof´. 

„Mir geht´s so gut, weil ich katholisch bin. Weil ich kathooolisch bin.

Ich könnte vieles glauben, aber eines hat bloß Sinn,
und das steht schwarz auf weiß im Katechismus drin.

Mit dem Papst ganz tief im Herzen geh ich froh durch dick und dünn,
weil ich kathoooolisch bin.“

Gedanken

Das Glück läuft niemand nach.
Man muss es aufsuchen.
(Adolph Kolping)

Liebe Kolpingfreunde,
der Sommer zeigt sich mit all seinen Facetten, die Urlaubs- und Ferienzeit steht vor der Tür, laue Abende und mit Sonne getankte Tage liegen vor uns.
Dieser Frühling aber fühlte sich IRGENDWIE anders an:
IRGENDWIE waren doch die Koordinaten verschoben,
IRGENDWIE gab es nur ein dominantes Thema.
Vieles was uns sonst so „normal“ schien, hatte keine Bedeutung mehr.

KOLPING lebt von Gemeinschaft, Begegnungen und Austausch. Die Erinnerungen an stärkende gemeinsame Erlebnisse und die Hoffnung, dass wir uns bald in gewohntem Maße mit Gesprächen, Nähe, Handschlag und Umarmungen begegnen fürfen, tragen uns.

Die frisch gewählte Vorstandschaft wird versuchen, die nächsten Monate offen und flexibel zu gestalten. Wir haben uns gegen ein neues „festes“ Programm entschieden. Wir bitten euch, die Presse zu verfolgen. Dort, und hier auf unserer Homepage, werden wir euch über etwaige Veranstaltungen informieren. Es wäre auch perfekt, wenn ihr uns – falls vorhanden – euere E-Mail Adresse mitteilt, dann können wir euch kurzfristig erreichen. Am einfachsten über unser Kontaktformular.

Mit einem herzlichen „Treu Kolping“
im Namen der gesamten Vorstandschaft
Ursula Bauer

Sportliche Radltour 2020

Endlich lässt die Corona Krise die Fesseln etwas lockerer. So konnten wir im kleinen Rahmen unsere sportliche Radltour nachholen. Sie führte uns dieses mal durch Ober- und Niederbayern.
Am Start in München war das Wetter noch nicht optimal, es nieselte. Aber es wurde stündlich besser und so konnten wir die Strecke entlang des Mangfall Radweges nach Rosenheim durch die herrliche Voralpen-Landschaft genießen.
Der zweite Tag war ziemlich anstrengend. Wir machten Strecke und radelten 115 km über Nebenstrecken und Waldwegen am Simssee und den Chiemsee vorbei, kämpften gegen strammen Gegenwind, erreichten Burghausenund fuhren noch einige Kilometer weiter wo wir eine hervorragende Unterkunft fanden.
Am dritten Tag ging es über den Inn Radweg nach Schärding und von dort über Apfel Radlweg und Wolfach Radweg nach Hause.