Rom Wallfahrt 2022

Kolping Diözesanverband Passau

1. Tag:

Der Tag begann sehr früh! Wir trafen bereits vor Sonnenaufgang am Flughafen in München ein. Über den Wolken kamen wir dann dem Himmel schon etwas näher. Die schneebedeckten Alpengipfel grüßten von unten, die aufgehende Sonne von oben.

Nach dem Bezug unseres Hotels in Rom machten wir uns am Nachmittag gleich auf die erste Erkundungstour. Unsere beiden Pilgerführer Pfarrer Sebastian Wild und Pfarrer Carl-Christian Snethlage teilten sich die Aufgaben. Der Eine machte den Reiseführer, der Andere den Organisator und den Aufpasser, dass niemand verloren ging. Nicht ganz einfach bei fast 30 Leuten mit unterschiedlichem Temperament und sportlicher Leistungsfähigkeit.

Danach gingen wir weiter zur Engelsburg. Ursprünglich wurde sie als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian gebaut. Später war sie auch Fluchtburg der Päpste, aber auch deren Gefängnis.

Weiter ging es durch die Gassen Roms, wo sich Kleinwägen, Taxis und Touristen zwischen den Stühlen und Tischen der Restaurants durchdrängelten.

Auf dem Weg zum Pantheon befand sich auch die historische Kirche St. Maria dell Anima, welche früher die katholische Nationalkirche des hl. Römischen Reichs war.

Ein wenig „dolce Vita“ muss auch auf einer Pilgerreise durch Rom sein. Hier wird ein Eis aus der längsten Eisdiele der Welt genossen. Die letzte Station an diesem Tag war der Spanische Platz „Piazza di Spagna“ mit seiner berühmten Treppe und dem Brunnen Fontana della Barcaccia, ein Meisterwerk des Barocks.

Abend gegessen wurde dann im Hotel. Smartwatch Träger berichteten, dass wir an diesem ersten halben Tag ca. 12 km gegangen sind. Mir bestätigten das auch meine Füße.

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2. Tag:

Auch dieser Tag begann sehr früh. Schon bei Sonnenaufgang waren wir auf dem Petersplatz. Unsere beiden Pilgerführer wussten, dass um 10:00 Uhr wenn alle kommen, kein Durchkommen mehr ist. Ein Grund hierfür sind neben den Menschenmassen die strengen Sicherheitskontrollen. Wie es sich für Wallfahrer gehört, begann der Tag mit einem Gottesdienst. Diesen feierten wir in der Kirche Santa Maria della Pietà im Deutschen Friedhof (Campo Santo Teutonico). Danach erklärten uns unsere beiden Pilgerführer Pf. Sebastian Wild und Pf. C.C. Snethlage noch einige Besonderheiten zu dem Friedhof!

Weiter ging es um den halben Vatikan herum zu den Vatikanischen Museen. Gut, dass unsere beiden Pilgerführer unsere Gruppe schon angemeldet hatten, so konnten wir an gefühlt 200 Meter Warteschlange vorbeiziehen. Die Vatikanischen Museen beherbergen eine immense Sammlung, welche Päpste seit dem 16. Jahrhundert zusammengetragen haben. An einem Tag kann man nicht wirklich alles ansehen und aufnehmen, aber einen guten Eindruck gewinnen.

Der Höhepunkt in den Vatikanischen Museen ist natürlich die Sixtinische Kapelle. Aber wie es meistens ist: Herausragende Ziele ziehen auch viele Menschen an. Entsprechend groß war das Gedränge, der Lärm und das fast schon militärische Gehabe der Ordner.

Im Musee Papamobile konnten wir noch viele Prunkkutschen und Papamobile der Päpste bestaunen.

Auf dem Nachhause Weg fiel mir noch diese wirkungsvolle italienische Diebstahlsicherung (Lenkradsperre) auf. Das Abendessen in einem italienischen Restaurant belohnte uns für die Strapazen des Tages.

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3. Tag

Das beeindruckendste an diesem Tag war das Erlebnis eines erwachenden Petersplatzes und eines stillen Petersdoms.
Wir sind an diesem Tag schon zu nachtschlafender Zeit gestartet, haben das Hotelfrühstück sausen lassen, und waren vor Sonnenaufgang am Petersplatz.

Zu diesem Erlebnis gehört auch, dass wir IM PETERSDOM mit unseren zwei Pfarrern eine hl. Messe feiern durften. Dies wird von den Verantwortlichen im Vatikan nur noch ganz selten gewährt. Die Messe wurde unter dem Dom in einer Kapelle abgehalten.

Danach stiegen wir auf die Kuppel des Petersdoms und blickten hinab auf den Vatikan und Rom. Einige Bilder entstanden auch auf halbem Weg, praktisch vom Dach des Petersdoms.

Ein Teil der Gruppe machte sich mit Pfarrer C.C. Snethlage auf eine Tour der 7 römischen Pilger-Kirchen. Der Fotograf wähle die etwas komfortablere Variante mit weniger Kirchen, dafür mit italienischem Eis und Espresso.

Wir besuchten noch die Lateranbasilika, die eigentliche Mutterkirche des Bistums von Rom, das Baptisterium des Lateran, wo die ersten Christen getauft wurden, die hl. Treppe in Sancta Sanctorum und die Basilika des hl. Kreuzes in Jerusalem.

Am Abend erholten wir uns in der Birreria Marconi von den Tagesstrapazen ganz hervorragend. Die Speise war lecker, das frische Bier traumhaft. So schön kann pilgern sein.

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4. Tag

Vierter Tag, Mittwoch, Papstaudienz: Wieder begann der Tag früh, aber bei weitem nicht so bald wie gestern. Der Petersdom war noch in Nebel gehüllt. Aber bis wir auf den erst 1/3 gefüllten Platz kamen, verging viel Zeit mit Warten in der Schlange. Es war eine öffentliche Audienz, wie jeden Mittwoch. Leider kamen wir nicht nahe an den Papst ran und er nahm nach der Messe auch kein Bad in den Massen. Oben auf der Plattform waren frisch Vermählte und Menschen mit Handicap geladen, die hatten an diesem Tag Vorrang.

Bis Mittag hielten wir aus, aber das Glück den Pontifex an diesem Tag in die Augen sehen zu können, hatten wir leider nicht. Am Nachmittag war ein Ausflug zur früheren Sommerresistenz der Päpste geplant. Mit dem Bus fuhren wir hinaus aus Rom, an der Via Appia und allerlei antiken Mauerresten vorbei auf eine Anhöhe, auf der das Städtchen Castel Gandolfo liegt.

Von dort aus hat man einen herrlichen Blick in die Landschaft und auf einen Kratersee, den Albaner See. Der See entstand durch einen Meteoriteneinschlag. Dieser hat auch den umlaufenden Hügelring aufgeworfen, auf dem auch Castel Gandolfo liegt. Als es dämmerte, machten wir uns auf den Weg zur letzten Station des Tages.

Von Frascati aus konnten wir einen Blick auf Rom werfen, allerdings waren die Wetterverhältnisse nicht ideal. Ideal war aber die Stimmung im Lokal! Bei Schwein und Wein (so hatten wir das salopp getauft, weil es sich um eine Metzgerei mit Weinausschank handelte) ließ sich gut feiern und der Tag ausklingen. Der Höhepunkt aber waren die musikalischen Einlagen einer Opern-Sängerin, welche ein Repertoire hatte von Ave-Maria bis zu Schunkel Liedern. Die Sangesleistung war wirklich hervorragend und mancher von uns sang mit aus voller Brust.. ..und manche von uns mussten lachen, bis die Tränen kamen.

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5. und 6. Tag

Der Vormittag des vorletzten Tages stand unter dem Motto „das antike Rom“. Erster Anlaufpunkt war das Kolosseum, das größte je gebaute Amphitheater der Welt.
Wenn man ganz still ist und die Augen schließt, kann man noch das Brüllen der Löwen und das Grölen der Massen hören. (Wer’s glaubt, ist selber schuld).

Danach gingen wir hinüber auf den Hügel des Palatin und warfen einen Blick zurück auf das Kolosseum. Der Palatin ist einer der sieben Hügel Roms und der als erster besiedelte. Daher gibt es dort viele Zeugnisse des alten Roms zu bestaunen!

Gegen die Mittagszeit gingen wir Richtung Trevi-Brunnen und verbrachten dort die Mittagspause mit einer kleinen Stärkung und ein wenig flanieren in den Gassen.

Nachmittags trafen wir uns mit anderen Kolpingverbänden in der Lateran Basilika. Federführend vom Diözesanverband Augsburg wurde eine neue Kolping-Messe „für Menschen wie dich“ uraufgeführt.

Hier ein Video vom Banner-Einzug und dem Auszug aus der Kirche:

Am Vorabend unserer Abreise hatte sich unsere „Pilgerleitung“ eine besondere Überraschung einfallen lassen. Wir dinierten französisch im L ‚Eau Vive einem Kloster mitten in der Stadt.

Der letzte Tag:

Am Tag unserer Heimreise besuchten wir noch die Katakomben von Priscilla. In den Katakomben durften keine Fotos gemacht werden, aber wir erfuhren sehr Interessantes und Beieindruckendes, wie die Menschen und die ersten Christen in Rom gelebt haben und auch wie sie bestattet wurden.

Die Pilgerreise ist zu Ende. Die Aufarbeitung der Fotos rief noch einmal viele Erinnerungen wach und wie viel wir in sehr kurzer Zeit gesehen, erlebt und auch gelernt haben.
Vielen Dank dem Diözesanbüro, für die Vorarbeit im Stillen und unseren beiden Pilger-Begleitern Pf. C.C. Snethlage und Pf. Sebastian Wild, die uns ganz hervorragend 1 Woche lang von frühmorgens bis spätabends durch Rom begleitet haben.
Schön war auch das Erleben von 1 Woche Kolping Gemeinschaft. Schön, das wieder einmal erlebt zu haben!

v.l.: Gerhard Alfranseder (Diözesansvorstandsmitglied), Pf. Sebastian Wild (Diözesanspräses), Stephan Kroneder (Diözesansvorsitzender), Albert Huber (Diözesansvorstandsmitglied)

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Mitgliederversammlung 2022

Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft

In Anlehnung an die zurückliegende Kolping-Aktion „Ein Kofferraum voll Hoffnung“, bei der abgelaufene Verbandskästen gesammelt, zum ADAC und dann nach Aufbereitung in die Ukraine geschickt wurden, führte Vorsitzende Ursula Bauer durch den Nachmittag. Sie zauberte dabei so manch Überraschung aus ihrem alten Verbandskasten. Nicht die Lethargie der letzten zwei Pandemie-Jahre, sondern die trotz allem durchgeführten Aktionen, die der Kreativität der Kolpingfamilie entsprangen, prägten die beiden zurückliegenden Jahre. Viel Radeln, Wandern, Gottesdienste, Theater und in abgespeckter Form auch die Nikolausaktion und manch anderes mehr konnten stattfinden.


2. Vorsitzender Luis Blank zeigte in seiner Bildpräsentation die vielfältigen Veranstaltungen. (siehe http://kolping.click-vilshofen.de). Kassierin Julia Kroneder übernahm den Kassenbericht und erklärte die neue Beitragsordnung, welche einstimmig beschlossen wurde.
Ehrungen von langjährigen Mitgliedern, aber erfreulicherweise auch ein Willkommensgruß an Neumitglieder waren Mittelpunkt des Nachmittags.

Aufgrund seines Wechsels nach Zwiesel wurde Präses Carl Christian Snethlage mit Wehmut, aber großer Dankbarkeit verabschiedet. Ausgedrückt durch seine Worte „er hatte das schönste Amt der Welt“ wird die Verbundenheit bleiben.


Aufgeschlossenheit zeichnet die Kolpingsfamilie Vilshofen aus. So ist sie auch Vorreiter im Bistum Passau und hat in Nachfolge eine „Doppelspitze“ gewählt. Sabine Greineder, Gemeindereferentin in der Pfarrei und seit vielen Jahren engagierte Motivatorin der Kolpingsfamilie Vilshofen und Pater Binoy wurden paritätisch zur geistlichen Leitung bzw. Präses gewählt.

Nach einem abschließenden gemeinsamen Gottesdienst und einem gemütlichen Ausklang im Wolferstetter Keller wurde die Mitgliederversammlung abgerundet und es konnten manche Leitsätze einer Kolpingsfamilie Ausdruck finden:


Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft – wir sind in der Kirche zu Hause – wir sind eine Generationen übergreifende familienhafte Gemeinschaft – wir leben verantwortlich und handeln solidarisch.

De guade oide Zeit

„De guade oide Zeit“ war das Motto des diesjährigen Staunabends bei dem die Männer von den Kolpingdamen überrascht wurden.

Mit Gedichten, Gstanzln und Spielen wurden sie zurückversetzt in die Zeit des „Königlich Bayerischen Amtsgerichts“ und mit Speisen aus dieser Epoche verwöhnt.

Es war ein sehr schöner und gelungener Abend. Vielen Dank an die Kolping Frauen die sich so viel Arbeit gemacht haben. Als nächstes werden wieder die Männer ihre Frauen überraschen!

Kolping RadlKULTour 2022

Die RadlKULTour 2022 führte uns nach Griesbach im Rottal. Nach der Fahrrad- und Teilnehmer-Segnung durch Pfarrer Sebastian Wild, machten wir uns auf 2 unterschiedlichen Strecken auf den Weg. Eine Gruppe fuhr die hügelige Strecke über Aldersbach-Aidenbach-Grongörgen-Birnbach die zweite Gruppe die weitere Strecke über Passau-Schärding. Die Bilder hier sind von der hügeligen Etappe. Es war heiß und durchaus anstrengend, aber der Ausblick von den Hügeln zurück in den Bayerischen Wald und voraus ins Voralpenland lohnte die Anstrengung. Ein kurzer Besuch der Wallfahrtskirche Grongörgen brachte eine Verschnaufpause, bevor wir in Haarbach beim Gasthof Hasenberger im Biergarten die Mittagspause eingelegten. Übrigens findet dort auch bald ein Gastauftritt unserer Theatergruppe statt!

Gegen 16:00 Uhr erreichten alle unser Tagesziel, die Pension St. Georg. Die Meisten genossen anschießend Erholung in der Abendtherme Bad Griesbachs, andere machten es sich schon im Biergarten gemütlich. In der Pension wurden wir hervorragend bewirtet und so hatten wir an einem lauen Sommernachtsabend einen wunderschönen Abschluss des ersten Radltages.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Parzham, zum Geburtshaus des hl. Bruder Konrad. Wir bekamen eine interessante Führung und Sabine Greineder hielt eine Andacht in der Guten Stube des „Venus Hofes“ (so hieß das Geburtshaus Bruder Konrads ursprünglich).

Dann ging es weiter Richtung Heimat. Dieses Mal die kürzeste Strecke über Ortenburg vorbei an Sammarei. Es war ja der 15. August, das Fest Maria Himmelfahrt. Da die dortige Wallfahrtskirche der hl. Maria geweiht ist fand dort das Patroziniumsfest statt. Bei diesem Fest konnten wir uns als Gäste gleich ein wenig stärken. Pilgerbetreuer Herbert Webersberger wurde auf uns aufmerksam und führte uns spontan und leidenschaftlich in die Geschichte und Geschehnisse rund um die Wallfahrtskirche Sammarei ein.

Beeindruckt legten wir den Rest der Strecke zurück. Übrigens 19 Radlfahrer zählte unsere Gruppe, das ist schon eine kleine „Schlange“ auf der Landstraße. Am frühen Nachmittag klang dann unsere zweitägige Radltour am Stadtplatz beim Wolferstetter Bräu bei der „Regina“ aus.

Ein Kofferraum voll mit Hoffnung

Die Kolpingfamilie Vilshofen engagiert sich zugunsten der Menschen in der Ukraine

Vilshofen. Wer sich zu Kolping bekennt, ist ein Mensch der Tat und will sich auch tatkräftig in Gesellschaft und Kirche einbringen. Der Krieg um die Ukraine macht es da den Kolpingfamilien nicht gerade leicht. Während das seit Monaten andauernde Kriegsgeschehen immer unübersichtlicher wird, werden die Friedensgebete und die Hilfsaktionen zugunsten der Ukraine-Hilfe dagegen immer übersichtlicher. Grund genug für die Kolpingsfamilie Vilshofen, dass sie ihren Gründer Adolph Kolping beim Wort nehmen: „Tätige Liebe heilt alle Wunden. Bloße Worte mehren nur den Schmerz.“

Und um Wunden zu heilen, so die Praktiker, braucht es Verbandsmaterial. Deshalb wurden die Verantwortlichen in der Vorstandschaft auf die Aktion „Euer Verbandskasten für die Ukraine“ des ADAC in Bayern in Kooperation mit Bayern 3 und dem Kolpingwerk Augsburg aufmerksam. Und Vorstandsmitglied Luis Blank wird einen geräumigen Kofferraum benötigen, wenn er demnächst zum ADAC nach Passau fährt, denn 150 Verbandskästen, bei denen das Ablaufdatum demnächst bevorsteht, wurden bei ihm abgegeben.

Aber die Vilshofener „Kolpinger“ wollen ebenso zeigen, dass auch „bloße Worte“ eine Schlagkraft haben können. Als im April dieses Jahres im Wolferstetter Theater das Kolpingtheater seine „Herzcaro“ zur Aufführung brachte, wurden 2000 Euro für die Ukrainehilfe von Kolping international erspielt.

Kolping-Vorständin Ursula Bauer weiß, dass die Vilshofener Ukraine-Hilfe unterm Strich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, denn das Leid der Ausgebombten, der Vertriebenen und Traumatisierten ist so groß, dass es durch keinen Verbandskasten der Welt geheilt werden kann. Aber als aktive Frau in Kirche und Gesellschaft ist sie überzeugt: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Angesicht der Welt verändern.“

Andreas Kindermann

Dein Verbandskasten für die Ukraine

Die Kolpingsfamilie Vilshofen hilft mit!
Die Kolpingsfamilie Vilshofen sammelt mit dem ADAC in Bayern, mit BAYERN 3 und mit dem Kolpingwerk Bayern Verbandskästen. Die furchtbaren Bilder des Krieges und das unvorstellbare Leid der Menschen in der Ukraine beschäftigen uns alle. Unter dem Motto „Euer Verbandskasten für die Ukraine“ haben der ADAC in Bayern, BAYERN 3 sowie das Kolpingwerk Augsburg, eine Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not in der Ukraine gestartet. Dort herrscht großer Mangel an jeglichem Verbandsmaterial, um Menschen notfallmedizinisch versorgen zu können. Gleichzeitig laufen in den in Bayern zugelassenen Autos innerhalb des nächsten Jahres über eine Million Verbandskästen ab.
Abgelaufene Verbandskästen für Ukraine:
Die Kolpingsfamilie Vilshofen beteiligt sich an der Aktion und ruft alle Menschen auf, ihren Verbandskasten zu prüfen. Sollte dieser abgelaufen sein, oder in Kürze ablaufen, freut sich die Kolpingsfamilie mit den Initiatoren der Aktion über jede Verbandskasten-Spende. Das Verbandsmaterial wird vor dem Versand eingehend vom medizinischen Personal geprüft und dann über das Kolping Netzwerk via Rumänien in die Ukraine nach Czernowitz gebracht.

So funktioniert’s: Die abgelaufenen Verbandskästen können bis Ende Juli 2022 bei stellvertretendem Vorsitzenden Luis Blank, Stadtplatz 25, 94474 Vilshofen (Juweliergeschäft) abgegeben werden. Gerne auch in der nächsten ADAC Geschäftsstelle Passau. Hier besteht auch die Möglichkeit, einen neuen Verbandskasten gegen Spende zu erwerben. Die Spende kommt der Kolping-Ukraine-Hilfe zu Gute. Mehr Informationen dazu findest du unter Bayern 3, ADAC und auf Kolping Augsburg .

Frühjahrsaktionen 2022

Emmausgang
Traditioneller Emmausgang am Ostermontag den 18. April von der Stadtpfarrkirche zum Kloster Schweiklberg. Mit kurzen Andachten und Gebeten auf dem Weg und Ausklang im Kloster-Cafe.

Fahrradsegnung
Da wir auch beim Stadtradeln viel unterwegs sein werden, beteiligten wir uns natürlich bei der Fahrrad-Segnung der Pfarrgemeinde im Ginkgo Park.

Maiandacht
Endlich, nach 2 Jahren Pause konnten wir wieder eine Maiandacht zusammen feiern. Vielen Dank an den Männergesangverein Harmonie, der diese Maiandacht jedesmal zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.

Spende aus Nikolausaktion

Es heißt ja vom hl. Nikolaus, dass ihm die Kinder so sehr ans Herz gewachsen sind, dass er sie jedes Jahr an seinem Namenstag besuchen kommt. Dieses Mal hat er eine Ausnahme gemacht und kam auch unterm Jahr.

Eine Abordnung unserer Kolpingsfamilie Vilshofen überbrachte eine Spende von fünfhundert Euro aus dem Erlös der Nikolausaktion 2021 an die heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Antonius in Daxstein.
Natürlich war die Freude darüber groß bei den Kindern und bei den Verantwortlichen
und der Kolpingsfamilie Vilshofen war es eine Herzensangelegenheit diese Freude schenken zu können.

Stadtradeln 2022

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kolpingsfamilie

wir machen wieder mit beim STADTRADELN für Vilshofen
und bilden das Team KOLPINGSFAMILIE Vilshofen

  • wir radeln für die Gesundheit
  • wir tun was fürs Klima
  • und wir machen endlich mal wieder etwas gemeinsam!

    Am So. den 15. Mai 2022 gehts los und dauert bis zum Sa 4. Juni 2022
    Meldet euch schon mal an unter:
    https://www.stadtradeln.de/vilshofen
    und wählt die Kolpingsfamilie als euer Team aus!
    Weiter Infos findet Ihr dort oder fragt uns.

Programm für´s Stadtradln:
So. 1. Mai 14:00 Uhr Stadtradln: Fahrradsegnung im Ginkgopark
So. 15. Mai Auftakt-Radltour nach dem Gottesdienst ca. 11:15 in den Biergarten Schönerding.
Mi. 18. Mai Abendrunde nach Sandbach mit „kleiner“ Maiandacht unterwegs. (Abfahrt Bergerparkplatz um 18:00 Uhr)
Do. 26. Mai Vatertags-Radln ins Bräustüberl (Abfahrt Sonnenuhr um 17:00 Uhr)
So. 29. Mai Radltour zum Mühlhamer Keller um (Treffpunkt Schiffsanlegestelle um 16:00 Uhr)
Sa. 4. Juni, Radlwallfahrt nach Altötting (Treffpunkt Sonnenuhr um 9:00 Uhr)

Hier das Ergebnis mit Vergleich zu 2021: Wir haben uns deutlich gesteigert! (Allerdings muss man ehrlicherweise auch erwähnen, dass das Radlwetter heuer günstiger war)

Sommerzeit Wanderung

Raus in die Natur, die Sommerzeit begrüßen, der aufgehenden Sonne entgegenlaufen. Das war das Motto dieser kleinen Wanderung.

Trotz Zeitumstellung, also gefühlt schon um 6.00 Uhr morgens, traf sich eine kleine Gruppe ausgeschlafener Frühaufsteher zu einer wunderschönen Wanderung. Ein gemeinsames Frühstück und die Vormittags-Messe rundeten die Aktion ab.

Herz Caro

Kolping Theater 2021-22 – von Andreas Kindermann

„Die Lebensmitte des Menschen ist sein Herz, ist sein Gemüt. Deshalb wird der Mensch auch nach seinem Herzen, nicht nach seinem Kopf gewogen und geschätzt, deshalb ist der Mensch auch gerade so viel wert, als sein Herz wert ist.“

(Adolph Kolping)

Zum ersten Mal finden die Aufführungen im Wolferstetter Keller statt.

Einblicke und Eindrücke aus dem Stück

Über unser Theaterstück

Die Aufführungen fanden statt am (jede Vorstellung war ausgebucht):
Fr. 8. April 2022, um 19:30 Uhr
Sa. 9. April 2022, um 19:30 Uhr
So. 10. April 2022, um 15:00 Uhr

Der Erlös wurde verwendet für die Ukraine Nothilfe des internationalen Kolpingwerkes!


Die Schauspieler:
Ursula Bauer als Caro und Gabriel Kroneder als Fonda.
Heidi und Peter Kapfhammer als Charly und Hanse.
Birgit Baumann, Sabine Greineder und Giggi Ratzinger als Geli, Gitti und Gabi.
Gerhard Alfranseder und Sebastian Blank als Otto und Herr Balzer.
Miriam Bauer und Sebastian Wild als Dres. Astrid Jordan und Christian Plattner.
Susanne Bauer und Melanie Uttenthaler als Frau Liwandowski und Jana.
Johanna Kapfhammer als Schwester Marlene.
Benedikt Spieleder als Hausmeister Barni.
Max Eichinger als Professor Kühnel
und
Philipp Kroneder als Timmi.

Wir bedanken uns bei Franz Asen für die zur Verfügung Stellung seiner Harley zum tollen Foto-Shooting für das Plakatbild!

Kolpingtheater History

Kolping RadlKULTour 2022

Liebe Radlfans,
wir wollen im August wieder eine schönes gemeinsames Wochenende miteinander verbringen. A bissl Sport, Kultur und viel Gemeinsamkeit die wir in dieser Zeit eh recht vermissen. Apropos Wochenende: wir fahren Sonntag – Montag. Montag ist Feiertag (Maria Himmelfahrt) 🙂
Eine romantische gemütliche Unterkunft haben wir auch schon gefunden. 🙂

Wir planen die Tour auch heuer wieder a bissl gesplittet in gemütlich (50km) und ein wenig sportlicher (70km). Auf dem Rückweg radeln wir dann wieder gemeinsam!

Programmentwurf:

Sonntag 14. August 2022
9:30 Uhr: gemeinsamer Radl-Reisesegen vor dem Pfarrzentrum (mit Diözesan-Präses Sebastian Wild)

  • de „Gmiatlichen“: Vilstalradweg nach Aunkirchen – Beutelsbach –Haarbach (Mittagseinkehr im Biergarten) – Wallfahrtskirche Grongörgen – Bad Birnbach – Rottradweg nach Schwaim – Bad Griesbach (ca. 50 km)
  • de „Sportlichen“: Donauradweg nach Passau – Innradweg nach Schärding (Mittagseinkehr)– Rottradweg nach Bad Griesbach (ca. 70 km)

ab 18:00 Uhr: gemeinsames Relaxen in der Wohlfühltherme Bad Griesbach

ca. 20:00 Uhr: gemeinsamer Grillabend in unserer Pension

Montag, 15. August

8:00 Uhr gemeinsames Frühstück

9:30 Uhr Abfahrt

  • Gottesdienst in Parzham (Bruder-Konrad-Hof)
  • über Haarbach und Sammarei (Trinkpause und Kirchenbesichtigung) nach Ortenburg (Rast am Marktplatz)
  • weiter nach Vilshofen, Abschlusseinkehr im Biergarten (Wolferstetter Keller)

Wer bei der Kolping-RadlKULTour 2022 dabei sein will, der/die sollte sich möglichst bald anmelden bei
Luis Blank
Anmeldeschluss ist der 25. März 2022